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Neue Energien
Umwelt und Klima

Sonnige Berufsaussichten
Studium und Ausbildung im Bereich Neue Energien

Die Sonne liefert nicht nur Vitamin D, sondern auch Aufstiegs- und Berufschancen im Ingenieurwesen. Solarkraft ist bei den erneuerbaren Energien besonders gefragt, weswegen Expert*innen für die Planung und Montage von Photovoltaikanlagen händeringend gesucht werden. Um im Bereich Solarenergie zu arbeiten, gibt es viele Einstiegsmöglichkeiten. Am häufigsten geht der Weg über Studienfächer der Energie- und Umwelttechnik.
Die Sonne, eine unerschöpfliche Energiequelle

Was machen Solartechniker*innen?
Planen, montieren, warten, reparieren

Solartechniker*innen wissen genau, wie der neuste Stand in der Solartechnik ist. Das betrifft natürlich die Anlagen, die sie planen, montieren und prüfen. Dieser Job umfasst aber noch mehr: Lohnt sich eine Solaranlage für Kund*innen überhaupt? Ist die Sicherheit gewährleistet und sind alle Richtlinien erfüllt? Welche technische Grundlage ist für dieses Projekt am besten geeignet? All diese Fragen müssen Solartechniker*innen beantworten können. Weil dieser Job so vielseitig ist, kannst man auch in unterschiedlichen Branchen Fuß fassen. In Dachdecker- und Planungsbetrieben ist man genauso gut aufgehoben wie in Firmen, die sich auf Elektro- und Energietechnik spezialisiert haben.

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Die Montage und Prüfung von Photovoltaik-Anlagen ist nur ein Aspekt der Arbeit als Solartechniker*in
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Zu den späteren Aufgaben könnte auch die umfangreiche Planung von PV-Anlagen gehören

Irgendwas mit Solar studieren
Praxisnaher Bachelorstudiengang

An der Hochschule Bochum dreht sich ein ganzer Studiengang um erneuerbare Energien. Im interdisziplinären Studium lernen angehende Ingenieur*innen alle Technologien rund um die Nutzung von Solarenergie, Wind- und Wasserkraft, Erdwärme und Bioenergie kennen. In diesem sehr praxisnahen Studiengang bereiten Projektaufgaben, Planspiele, Praktika und Exkursionen auf eine spätere Karriere im Energiesektor vor. Mit dem Abschluss in der Tasche könntest du beispielsweise als Entwicklungsingenieur*in neue Verfahren und Komponenten für die Nutzung von Solarenergie entwerfen – oder als Projektentwickler*in die Errichtung neuer Solarparks planen und begleiten.


Solartechnik im Masterstudium
Studiengang auf Englisch

Wer nach dem Bachelor noch tiefer in die Praxen der Solartechnik an der Uni eintauchen will, der findet an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg den perfekten Studiengang. Hier lernen Studierende in Solar Energy Engineering die Feinheiten des Fachgebietes kennen – alles auf Englisch, um für eine internationale Karriere gerüstet zu sein. Während des Studiums lernt man viele unterschiedliche Anlagen kennen und erhält Einblicke in die Technik, die dahintersteckt. Dank der Kooperation mit dem Fraunhofer ISE arbeiten Studierende Hand in Hand mit führenden Forscher*innen und sind auch an der Entwicklung von ganz neuen Ansätzen beteiligt.

  • Studiengang: Solar Energy Engineering (M.Sc.)
  • Studienort: Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau
  • Regelstudienzeit: 4-6 Semester
  • Zulassungsbeschränkung: Bachelor Abschluss in Mathematik, Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften oder ähnlicher Fachrichtung

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In einigen Bundesländern besteht bereits eine Solarpflicht: Bei Neubauten und Dachsanierungen muss eine PV-Anlage installiert werden.
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Es muss nicht unbedingt ein Studium sein, auch der Ausbildungsweg führt in den Bereich der Solarenergie.

Solare Ausbildung
Solartechniker*in ohne Studium

Auch der Ausbildungsweg für Personen, die mit Solartechnik arbeiten wollen, ist offen. In der 3,5-jährigen Ausbildung entdecken die Auszubildenden Themen der Elektro- und Solartechnik und lernen sich im Umweltrecht zurechtzufinden. Je nach Betrieb werden dann unterschiedliche Anlagen betreut und gegebenenfalls repariert. In der Berufsschule warten natürlich fachspezifische Fächer, deswegen sollte ein generelles Interesse für Physik und Mathematik von Anfang an vorhanden sein.

  • Ausbildung: Ausbildung als Solartechniker*in
  • Ausbildungszeitraum: 1-3 Jahre (je nach Vorkenntnis)
  • Voraussetzungen: Hauptschulabschluss

Zukunftsindustrie

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Die Ingenieurnachwuchs-Initiative des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall.
Seit 1998 widmet sie sich bereits den Themen Ingenieurwesen und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Ihr Ziel ist es, junge Menschen schon frühzeitig für den Ingenieursberuf sowie Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

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