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Sport und Freizeit

Ausgezeichnete Akustik

Bereits in jungen Jahren mit vielen Preisen ausgezeichnet, entwickelt Andreas Dausend heute technische Innovationen für HK Audio.

Akustiker mit der Lizenz zum Forschen

Wer als 13-Jähriger bereits Lautsprecher baut und auf dem Weg zum Studium zahlreiche hochdotierte Technik-Preise einheimst, der scheint eine besondere Begabung zu haben, den klingenden Dingen auf den Frequenzgrund zu gehen. Heute ist Andreas Dausend High-End-Akustiker bei HK Audio.

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Mit dem Bau von Lautsprechern fing alles an

„Ich habe mit 13 angefangen, Lautsprecher für Familie und Freunde zu basteln. Es hat mir einfach mehr Spaß gemacht, Musik über eine Anlage zu hören, die ich selbst gebaut habe.“ Mit 13 sammeln die einen immer noch Fußballbilder, die anderen zocken am Rechner. Andreas Dausend setzt sich praktisch und theoretisch mit Lautsprechern auseinander. Der genetische Vorsprung wird durch motivatorische Tricks des Vaters genährt, der seinem Sohn bei zwei Preisen für besondere Leistung ein Auto verspricht. Es folgen der Landespreis Jugend forscht, ein ergänzender Bundespreis, ein Preis in Naturwissenschaften und ein Preis als einer der zehn besten Schüler eines Jahrgangs. Vier Preise = zwei Autos? Mitnichten, aber ein klares Indiz für das, was kommt.

4 gewinnt!

Natürlich schreibt sich Dausend an der Uni ein und erlebt an der Saarbrücker Hochschule erstmals einen Stoff-Schock der Extraklasse. Unglücklicherweise startet er im Sommersemester und holpert gegen den Takt in die bereits fortgeschrittenen Kurse. Es dauert genau ein halbes Jahr bis er im Gleichschritt mit der Hochschul-Logik läuft und das Studium richtig beginnt. „Der Leitspruch im Grundstudium war: 4 gewinnt! Selbst die besten Schüler waren froh, wenn sie eine 4,0 in den Klausuren hatten, um zu bestehen. Die Note 3 war selten.“ Er startet mit über 100 Studenten, und schließt mit 14. Heißt: Das Thema Demotivation war für fast alle Studenten ein großes Thema, das aber – zumindest zum Teil – von neuen Kontakten und guten Partys aufgefangen wird. „Das sogenannte Studentenleben sorgt schon für einen überlebenswichtigen motivatorischen Gegenpart zum extremen Lernen. Dazu kommt natürlich, dass man an der Uni viele Gleichgesinnte trifft, und in dieser Grüppchenbildung kristallisieren sich auch Lerngruppen wiederum heraus. Man feiert und man lernt.“

Karriere als Akustikentwickler

Dausend konzentriert sich im Hauptstudium auf die Mikrosystemtechnik, die bis in die Nanostrukturen hineinragt und auch den Aufbau der Mikrochips aus Handys beinhaltet. Im Verlauf seiner Diplomarbeit kann er dann erstmals sein Hobby – Lautsprecher – und die Mikrosystemtechnik effektiv miteinander verbinden und dabei die Messdauer einer Gasmesstechnik deutlich reduzieren. Erkenntnisse, die beinahe zur Doktorarbeit gereift wären. Doch die Praxis lockt und die Theorie büßt an Reiz. „Ich wurde bei HK Audio als Akustikentwickler eingestellt, kümmere mich aber auch um die mechanische Entwicklung. Strenggenommen versuche ich also den Boxen das Klingen beizubringen und bin mittlerweile der, der hier für den fancy stuff zuständig ist.“ Also hat das Unternehmen das außerordentliche Potential des 32-Jährigen längst erkannt und lässt ihm Platz, um seinen Forscherdrang auszuleben. Damit entstehen in diesen Monaten technische Innovationen, die in naher Zukunft den PA-Markt aufmischen werden. Und dann gibt es vielleicht den nächsten Preis, Hochachtung und die Gewissheit, dass Kreativität und Intelligenz eine beachtliche Kombination mit sympathischer Strahlkraft sein können.

Weitere Infos zum Beruf des Soundingenieurs findest du im Magazin Elektrotechnik konkret

Stamer Gruppe
Technische Innovationen sind das Spezialgebiet von Andreas Dausend.
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Bei HK Audio kann Andreas Dausend seinen Forscherdrang ausleben.
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Gemeinsam bringen die Elektrotechnikingenieure Boxen das Klingen bei.
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Andreas Dausend's Entwicklungen werden in naher Zukunft den PA-Markt aufmischen.
Stamer Gruppe
Als teamleitender Ingenieur koordiniert Frank Sitter Elektronik-Neuentwicklungen.