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Wasser und Nahrung

Viel mehr als Ackerbau und Gülle
Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion

Eine wachsende Weltbevölkerung, Klimawandel, Wasserknappheit und Energieprobleme sind nur einige Herausforderungen, die Agrartechniker*innen und Lebensmitteltechnolog*innen in den nächsten Jahrzehnten bewältigen müssen. Du willst dabei helfen, dass die Menschheit auch noch in 50 Jahren genug zu essen und zu trinken hat? Es gibt viele Studiengänge, die dich dafür fit machen.
Sichere Versorgung trotz Krisen

Landmaschinentechnik verbessern
Knappheit mit fortschrittlicher Technik ausgleichen

Bessere Technologien in der Landwirtschaft können knappe Ressourcen wie Wasser oder Energie und einen hohen Wettbewerbsdruck ausgleichen. Der Studiengang Agrartechnik vermittelt deshalb nicht nur landwirtschaftliche Grundlagen wie Bodenkunde, Pflanzenbau oder Produktionsökonomie, sondern auch viel technisches Wissen aus den Bereichen Maschinenbau, Elektrotechnik oder Konstruktion. Damit du gut mitkommst, solltest du ein großes Interesse an Mathematik, Physik und Chemie mitbringen.

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Digitalisierung der Landwirtschaft: Agrar- und Lebensmitteltechnik, Precision Farming, Ressourcenmanagement. Hier finden sich Drohnen, neue Software und eine Menge Nachhaltigkeit wieder.
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Ressourcen effizient zu nutzen, wird in Zeiten des Klimawandels und einer wachsenden Weltbevölkerung immer wichtiger.

Lebensmittelproduktion im Fokus
Die nächste Stufe im landwirtschaftlichen Prozess

Wenn du dich eher für die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Rohstoffen interessierst, könnte der Bachelorstudiengang Lebensmitteltechnologie etwas für dich sein. In dem Fach beschäftigst du dich mit der optimalen Nutzung der Rohstoffe – gerade in Zeiten des Klimawandels und einer wachsenden Weltbevölkerung ein topaktuelles Thema. Außerdem lernst du, wie sich Lebensmittel nachhaltig und mithilfe moderner Technologien verarbeiten lassen. Wenn dir Fächer wie Chemie, Biologie, Mathematik und Physik liegen, bist du hier genau richtig.

Im Bachelor oder Master Schwerpunkte setzen
Vielfältige Möglichkeiten

Schon im Bachelor kannst du in Studiengängen wie Agrartechnik oder Lebensmitteltechnologie Schwerpunkte setzen, etwa durch ein Praxissemester oder die Wahl spezieller Vertiefungen. Darüber hinaus gibt es auch spezialisierte Angebote: In Höxter lernen Bachelorstudierende des Precision Farmings, wie IT landwirtschaftliche Prozesse effizienter und ökologischer machen kann. Noch vielfältiger sind die Studienmöglichkeiten im Master: Ob Lebensmittelqualität an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf oder eine internationale Ausrichtung wie bei Environmental Protection and Agricultural Food Production an der Universität Hohenheim – die verschiedenen Namen der Studiengänge geben einen Ausblick, wie vielfältig deine beruflichen Möglichkeiten sind.

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Automation und KI: Landwirtschaftliche Maschinen stecken heute voller Hightech. Dadurch erreichen sie maximale Effizienz.

Gefragte Expert*innen
Viele Karrierewege

Deine Karriereoptionen unterscheiden sich vor allem danach, ob du Agrartechnik oder Lebensmitteltechnologie studiert hast. Mit einem agrartechnischen Abschluss arbeitest du später beispielsweise bei Maschinenringen, im technischen Prüfwesen, in der Entwicklung oder im Vertrieb von landtechnischen Unternehmen. Lebensmitteltechnolog*innen planen, steuern oder überwachen etwa die Lebensmittelproduktion. Da pflanzliche Eiweißersatzprodukte momentan boomen, entwickeln sie beispielsweise die Produktionstechnik für vegane Speisen. Außerdem optimieren sie Herstellungsprozesse und sichern die Qualität in der Lebensmittelproduktion. Ob Agrartechnik oder Lebensmitteltechnologie – eins ist sicher: Mit einem Bachelor- oder Masterabschluss bist du gut qualifiziert und trägst dazu bei, Lösungen für Ernährungsprobleme auf der ganzen Welt zu finden.

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Seit 1998 widmet sie sich bereits den Themen Ingenieurwesen und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Ihr Ziel ist es, junge Menschen schon frühzeitig für den Ingenieursberuf sowie Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

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