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Literatur

Studentenportrait: Studium Maschinenbau an der DHBW Mannheim

Name: Ralf Mergenthaler
Hochschule: Duale Hochschule Baden-Württemberg, Mannheim
Studiengang: Maschinenbau
Einstiegsbereich: Referent der Betriebsleitung - Manufacturing

Schulische Laufbahn?
Nach der Grundschule in Reilingen (94-98) folgte die allgemeine Hochschulreife am CFG-Gymnasium in Hockenheim 2007.

Warum ein Studium und warum dieser Studiengang?
Ich habe mich für ein Studium entschieden, weil ich mir dadurch höhere Berufs- und Karrierechancen in der Zukunft verspreche bzw. zumindest die ein oder andere Tür mehr offen halten kann. Zum anderen war aus meiner Sicht für den komplexen Maschinenbau ein Studium zwingend erforderlich und auch die Herausforderung eines solchen hat mich motiviert. Die Wahl zum Studiengang Maschinenbau habe ich vor allem aufgrund meiner Vorlieben für Mathematik und Physik, aber auch durch mein Interesse an Technik allgemein sowie den guten, regionalen Berufsaussichten in diesem Bereich getroffen.

Wieso zu Heidelberg?
Das Unternehmen Heidelberg war mir vor allem aus meiner Verwandtschaft und Bekanntschaft ein Begriff. Oft wurde die „Schnellpresse“ als „Krone des deutschen Maschinenbaus“, als Top-Arbeitgeber, aber vor allem auch als herausragender Ausbildungsbetrieb beschrieben. Nachdem ich mich im Rahmen meiner Bewerbung detaillierter mit dem Unternehmen und auch dem Produkt auseinandergesetzt hatte, war ich schon aus technischer Sicht von der Druckmaschine begeistert. Hier treffen die höchsten Genauigkeiten sowie schwerste Bauteile aufeinander, die in unterschiedlichsten Herstellungsverfahren in Wiesloch produziert werden. Aufgrund dessen und der Tatsache, dass das Unternehmen und vor allem dessen Ausbildung in der Region hoch geschätzt ist, habe ich mich entschieden mein duales Studium bei Heidelberg zu beginnen.

Was zeichnet das Heidelberg Studium besonders aus?
Besonders hervorzuheben ist die Möglichkeit das Studium bei Heidelberg wirklich weitestgehend nach den eigenen Interessen zu gestalten. Bis auf das erste Praxissemester ist man selbst dafür verantwortlich die Inhalte und Ansprechpartner für die kommenden Phasen zu definieren. Hier hat man die Möglichkeit Neigungen aber auch Abneigungen zu identifizieren und schließlich die Bereiche zu ermitteln, in denen man sich seine zukünftige Tätigkeit vorstellen kann. In einem festgelegten Studienprogramm ist das so nicht möglich. Um die eigene Entwicklung und Neigungen noch besser ermitteln zu können, gab es regelmäßig Entwicklungsgespräche mit dem Ausbildungsleiter, in welchen die vergangenen Praxisphasen detailliert reflektiert und Schlussfolgerungen für den weiteren Studienverlauf gezogen wurden.

Interessantestes Projekt während des Studiums?
Diese Wahl fällt mir schwer, da alle Projekte sehr unterschiedlich aber auch alle sehr interessant waren. Aufgrund der Möglichkeit ein neues Geschäftsfeld für Heidelberg zu analysieren und zu bewerten, wofür eine intensive Beschäftigung mit der neuen Technologie und den vorhandenen Kompetenzen bei Heidelberg erforderlich war, würde ich das Thema meiner Bachelorarbeit – Produktionstechnik für den systemeffizienten hybriden Leichtbau bei der HDM AG – als interessantestes Projekt wählen. Auch die Schnittstellen mit einer Vielzahl unterschiedlicher Bereiche, u.a. extern, machten dieses Projekt zu etwas Besonderem.

Momentaner Job?
Aktuell arbeite ich als Referent der Betriebsleitung im Bereich Manufacturing in Wiesloch.

Meine Zukunft?
Mit meiner aktuellen Tätigkeit bin ich sehr zufrieden sowohl von den Inhalten als auch von dem Arbeitsumfeld. Dennoch möchte ich mich weiterentwickeln und hoffe, dass es hierzu vielleicht in 2-3 Jahren die Möglichkeit gibt. Der Bereich Fertigung ist aus meiner Sicht der richtige und ich hoffe, hier auch weiterhin arbeiten zu können, vielleicht irgendwann mit Personalverantwortung.

Tipps für angehende Studierende? Man sollte die Möglichkeit der freien Gestaltung des Studienablaufs unbedingt nutzen, um zu ermitteln, was einem liegt und was eher nicht. Hierzu ist ein hohes Maß an Eigeninitiative erforderlich, aber das Ergebnis lohnt sich.

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