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Das duale Studium in Bremen, Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern
Duales Studium in deinem Bundesland – Teil 2

Du brauchst neben der Theorie auf jeden Fall auch eine ordentliche Portion Praxis in deinem Studium? Dann ist das duale Studium genau das Richtige für dich. Da die Bedingungen in jedem Bundesland aber ein bisschen anders sind, haben wir dir eine Übersicht zusammengestellt.
Finde heraus, welche Regeln für dein Bundesland gelten!

Bremen
Kleines, aber feines Angebot

Wenn du ein duales Studium im Stadtstaat aufnehmen möchtest, wendest du dich am besten an die Hochschule Bremen. Sie ist Hauptanbieter für duale Studiengänge und übernimmt Zulassung und die Koordination mit Praxispartnern. In Bremen gibt es vor allem zwei Studienmodelle: Das ausbildungsintegrierende (Bachelor + Berufsausbildung) und das praxisintegrierende duale Studium (Bachelorstudium + Praxisphasen).

Was du in Bremen beachten solltest:

  • Hochschule Bremen ist Hauptanbieter, vereinzelte duale Studiengänge gibt es auch an der Universität Bremen
  • Die Hochschule Bremen unterstützt auch bei der Suche nach einem Praxispartner
  • Erst Ausbildungs- oder Studienvertrag mit einem Partnerunternehmen, dann Bewerbung für den Studienplatz
  • Zugang meist über Abitur oder Fachhochschulreife, teilweise auch mit beruflicher Qualifikation möglich

kompakt Magazin

Hier gibt es eine ganze Ausgabe der think ING.-kompakt zum dualen Studium!

Für Maschinenbau-Student Lukas stand schon früh fest, dass er nach dem Fachabi ein duales Studium absolvieren will

Hamburg
Stadtstaat mit vielfältigen Möglichkeiten

Trotz der relativ geringen Größe gibt es in Hamburg ein breites Angebot von Unternehmen und Hochschulen, die duale Studienplätze anbieten. Dabei ist es sinnvoll, sich direkt bei der Hochschule seiner Wahl zu informieren, denn einen zentralen Ansprechpartner gibt es nicht. Jede Hochschule organisiert ihre dualen Studiengänge eigenständig. Das ausbildungsintegrierende (Bachelor + Berufsausbildung) und das praxisintegrierende duale Studium (Bachelorstudium + Praxisphasen) sind die beiden gängigen Studienmodelle.

Was du in Hamburg beachten solltest:

  • Jede Hochschule legt ihre eigenen Regeln für Bewerbung und Ablauf fest
  • Unternehmen sind feste Partner und betreuen dich im Arbeitsalltag
  • Zugang meist über Abitur oder Fachabitur, teilweise auch über berufliche Qualifikation möglich

Hessen
Netzwerk vereint 180 duale Studienmöglichkeiten

In Hessen organisiert jede Hochschule und Berufsakademie ihre dualen Studiengänge selbst. Für Infos guckst du also am besten direkt bei deiner Hochschule der Wahl oder beim Netzwerk "Duales Studium Hessen", einer zentralen Anlauf- und Serviceplattform des Landes. Auch in Hessen sind die vor allem zwei Studienmodelle üblich: Das ausbildungsintegrierende (Bachelor + Berufsausbildung) und das praxisintegrierende duale Studium (Bachelorstudium + Praxisphasen).

Was du in Hessen beachten solltest:

  • Jede Hochschule regelt Zulassung und Ablauf selbst
  • Unternehmen übernehmen die Betreuung im Betrieb und arbeiten eng mit der Hochschule zusammen
  • Je nach Modell können zusätzliche Anforderungen durch die Kammern gelten
  • Zugang meist über Abitur oder Fachhochschulreife, teilweise auch mit beruflicher Qualifikation möglich

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In den Praxisphasen wenden dual Studierende ihr im Studium erworbenes Wissen direkt im Betrieb an
Starte ins duale Studium!

Hier findest du alle Infos, die du brauchst!

Mecklenburg-Vorpommern
Sonderweg oder lieber klassisch?

Für alle, die etwas im Bereich Technik studieren wollen, ist die Hochschule Stralsund interessant, die mit dem „Kooperativen Studium“ allerdings etwas von den üblichen Bedingungen des dualen Studiums abweicht. Fast alle Studiengänge an der Hochschule Stralsund lassen sich auf Wunsch um vertiefte Praxisanteile bei einem Kooperationspartner erweitern. Doch auch der klassische Weg ist möglich: Die Hochschule Wismar bietet die beiden gängigen Studienmodelle – also ausbildungsintegrierend und praxisintegrierend – an.

Was du in Mecklenburg-Vorpommern beachten solltest:

  • Hochschule Stralsund bietet ein „Kooperatives Studium“ und eine große Auswahl an Partnerbetrieben
  • Organisation und Ablauf hängen stark von der jeweiligen Hochschule ab
  • Es gibt keinen zentralen Ansprechpartner, bei Interesse direkt bei der Hochschule informieren
  • Zugang meist über Abitur oder Fachhochschulreife, teilweise auch über berufliche Qualifikation möglich

Zukunftsindustrie

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Die Ingenieurnachwuchs-Initiative des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall.
Seit 1998 widmet sie sich bereits den Themen Ingenieurwesen und MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Ihr Ziel ist es, junge Menschen schon frühzeitig für den Ingenieursberuf sowie Naturwissenschaften und Technik zu begeistern.

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