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Job des Monats

Juni 2016: Softwareentwickler

Jan Christian Meyer erweckt Kinofilme zum Leben

Der Softwareentwickler arbeitet an zukunftsweisenden Technologien der digitalen Postproduktion

Was Jan Christian Meyer von anderen Kinogängern unterscheidet: Er kennt die Technik, die hinter der Realisierung spektakulärer Stunts und utopischer Fantasy-Szenen steht. Gemeinsam mit seinem Team bei Rohde & Schwarz am Standort Hannover arbeitet der Softwareentwickler an Hightech-Lösungen für die Filmbranche.

Eindrucksstarke und bildgewaltige Leinwandszenen entstehen erst in der Postproduktion. Hier werden Filme geschnitten, die Bilder digital nachbearbeitet und mit Sound unterlegt. Damit dies gelingt, sind Geräte mit einer hochwertigen Hard- und Software nötig, die eine hohe Frame-Rate (Bildwiederholfrequenz) unterstützen. Genau hier setzt die Arbeit von Jan Christian Meyer an: Er entwickelt diese Produkte, wie die digitale Mastering-Station R&S CLIPSTER®, kontinuierlich weiter. "Der R&S CLIPSTER® ist in der Lage, Software-Pakete in einer besonders hohen Qualität und Schnelligkeit zu schnüren, was speziell bei Filmen mit aufwendigen Visual Effects relevant ist. Als es um die Bearbeitung der Hobbit-Filme ging, waren wir die einzigen auf dem Markt, die diese hohe Frame-Rate auf dem Gebiet des digitalen Mastering unterstützen konnten. Zweifelsohne gäbe es ohne unser Produkt diese qualitativ hochwertigen Bilder für Zuschauer nicht, denn je höher die Frame-Rate, desto realistischer wird das Bild bzw. besser der 3D-Effekt", erzählt Jan Christian Meyer stolz.

Neben der Inbetriebnahme der Hardwarefunktion zählen auch der Support und die Konzeption zukünftiger Projekte zu den Hauptaufgaben des Softwareentwicklers. Was ihn dabei besonders beeindruckt: "Wir arbeiten am Puls der Zeit. Nehmen wir das Beispiel der Auflösung 4K. Damit beschäftigen wir uns seit zehn Jahren und erst jetzt kommt das Thema bei den Anwendern an. Heute entwickeln wir bereits 8K-Lösungen, die eine Vervierfachung der Bildfläche unterstützen." Was bei der Produktentwicklung besonders wichtig ist: Kreativität. Wenn Jan Christian Meyer beispielsweise Spezifikationen für Videostandards wie HDMI, SDI und DisplayPort erarbeitet, ist oft eine kreative Herangehensweise gefragt. "Eine häufige Herausforderung: Jeder Hersteller von Monitoren interpretiert die Spezifikationen anders. Hier ist es dann meine Aufgabe funktionierende Lösungen zu entwickeln und ich nutze hierfür den interpretativen Spielraum. Doch auch gründliches Arbeiten ist notwendig, denn unsere Softwareentwicklungen müssen erweiterbar und wartungsarm sein."

Auf dem Weg zum Traumjob

Jan Christian Meyer hat an der Fachhochschule in Furtwangen den Bachelorstudiengang Elektrotechnik absolviert. Nach seinem Studienabschluss stieg er 2009 bei DVS, heute Rohde & Schwarz, als Softwareentwickler im Bereich Treiberentwicklung ein und ist bis heute in dieser Abteilung tätig. Hier fühlt sich der 31-Jährige immer noch sehr wohl: "Es macht mir Spaß an aktuellen und herausfordernden Tätigkeiten im High-End-Bereich zu arbeiten. Als Entwickler schätze ich insbesondere die Arbeit an neusten Technologien, die ich leisten kann. Was mir darüber hinaus besonders wichtig ist: ein guter Teamzusammenhalt."

Rohde & Schwarz
Jan Christian Meyer arbeitet als Softwareentwickler bei Rohde & Schwarz an neusten Technologien für die Filmbranche
Rohde & Schwarz
Rohde & Schwarz stellt sich vor
Rohde & Schwarz
Die Firmenzentrale von Rohde & Schwarz in München
Rohde & Schwarz
Jan Christian Meyer entwickelt Hightech-Lösungen für die Filmbranche, wie die digitale Mastering-Station R&S CLIPSTER®